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Bianca Grünert

Wieso ich dich unterstützen kann, damit du sicher auftrittst und gut präsentierst, das steht auf dieser Seite.

Und nicht nur das… Hier erfährst du auch (fast) alles über mich.

Bianca Grünert / Rhetorik und mehr

Zuerst die Fakten…

(Theoretisches) Rüstzeug: Warum ich kann, was ich tue.

  • Psychologische und pädagogische Ausbildung/ Studium: Dipl. Sozialpädagogin (Sozialmanagement), Ergotherapeutin
  • Hochwertige Weiterbildungen: Mental-Training, NLP, wingwave®, Mimikresonanz®, Psychologische Beratung/EFL, Rhetorik und Kommunikation, Körpersprache, Public Speaking, Hochzeitsrednerin/ Rednerin für Freie Trauungen u.v.m.
  • Bühne: viele Improvisationstheater- und Schauspieltrainings, Theater
  • Fortbildungen im Business-Kontext: Führung, Moderation, Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung
  • „Handwerkszeug“: Ausbildung als Schneiderin

Auf diese praktischen Erfahrungen kannst du bauen

  • über 20 Jahre angestellt in unterschiedlichen Branchen und Hierarchieebenen als Referentin, Beraterin, Therapeutin, Projektleiterin und in der Organisationsentwicklung/ im Qualitätsmanagement
  • seit 2012 selbständig mit den Themen Präsentieren, Rhetorik, Körpersprache, Auftreten und Wirkung
  • über 7 Jahre Referentin in verschiedenen Bildungsinstituten
  • mehr als 1500 Kunden in Trainings, Workshops oder Beratungen
  • seit über 6 Jahren (Bühnen)Erfahrungen im Improvisationstheater
  • (gefühlt) tausend Vorträge, Präsentationen, Moderationen (u.a. auch bei den Toastmasters)
  • Fernsehen: „Ich will… Liebe“ am 01.01.2016 im WDR als Expertin für Körpersprache
  • Radio: Live am 31.01.2017 bei Cosmo/ Funkhaus Europa als Expertin für Lampenfieber, Auftrittsangst, Scheitern

10 Dinge aus und über meine Welt

#ErstesMal

Als ich das erste Mal auf der Bühne stand, fand ich das schrecklich. Es war bei einem Rezitationswettbewerb in der 8. Klasse. Das Mikro war zu hoch, so dass ich auf Zehenspitzen versuchte, dort ranzukommen. Alle schauten mich an. Alle waren still. Alles war furchtbar. Ich kann mich noch genau an dieses schreckliche Gefühl dort oben auf dem Präsentierteller erinnern. Jedoch nicht mehr an das, was ich vorgetragen habe. Ich habe auch noch gewonnen. Die Urkunde habe ich noch. Es war trotzdem keine Motivation es (gleich) nochmal zu tun. Bei Präsentationen in der Ausbildung oder beim Studium habe ich mich immer erfolgreich gedrückt. Doch…

 

#Bühne

Irgendwann stand ich wieder vorne – anfangs „aus Versehen“. Mir waren viele Meetings in meinen Jobs zu undynamisch und mit zu viel „Laberei“, so dass ich die Moderation an mich gerissen habe. Scheinbar habe ich das gut gemacht, denn später wurde ich sogar dazu beauftragt. Und Huch… da stand ich dann wieder vorne …später immer mehr mit dem Gefühl, dass ich so etwas bewegen kann und das mochte ich sogar. Aufregend war es trotzdem. Mein „Geheimrezept“: Vorbereiten. Ob Moderationen, Vorträge oder Präsentationen… das mache ich immer noch, nur das jetzt viele Jahre Erfahrungen mit vielen Learnings dazu gekommen sind. Ich bin ehrlich: Die will ich nicht missen. Einen richtigen Rampensau-Schub habe ich vor 7 Jahren noch durch das Improvisationstheater bekommen. Spielend auf der Bühne, dazu noch in anderen Rollen und ohne Skript frei sprechen, hat mir mehr gegeben, als alle Rhetorik-Seminare vorher. Wichtigstes Learning: Auch wenn ich da vorne im Mittelpunkt stehe, bin ich nicht der Nabel der Welt. Es sind immer die Anderen – mein Publikum, meine Kunden oder Teilnehmer. Dass sie eine gute Zeit haben, ist mein Job. In meinen Workshops gibt es deswegen immer eine Portion Impro, weil ich weiß, dass das beste Rede-Training ever ever ever ist.

 

#nebendemJob

Reden, mit Menschen zusammen sein und Spielen… sind meine Top 3 neben meinem Business. In der Kombi geht das am besten beim Improvisationstheater. So oft es geht, spiele ich in Trainingsgruppen oder bei Impro-Workshops und besuche gerne Shows (Ja, auch die Publikumsrolle mag ich sehr!). Ich rede auch gern bei den Toastmasters. Die Menschen dort, denen ich in meinem normalen Alltag nicht begegnen würde und die sich in den Clubs wöchentlich treffen, um den Präsentationsteller mit ihren spannenden Themen zu bereichern, finde ich wiederum sehr bereichernd. Die gemütlichen Runden danach sind auch fein. Das „mit Menschen zusammen sein“ lebe ich auch auf Netzwerkveranstaltungen. In und rund um Köln kann es sein, dass du mich dort mal triffst. Achtung: Ich bin neugierig und will viel aus „deiner Welt“ wissen, weil ich so auch die komplexe Welt da draußen besser verstehe. Dann habe ich „nebenbei“ immer ein Ehrenamt – aktuell bei den Digital Media Woman. Freunde habe ich auch und würde gern viel mehr Zeit mit ihnen verbringen – im Kaffee oder im Stadion. Ich liebe Fußball und den #Effzeh.

 

#Worte #Sprache #Schrift

Meine ersten Blogposts, Artikel und Webseitentexte… naja. Fast 100 Blogartikel, Textänderungen und neue Skripte später, fällt mir Schreiben sehr leicht. Ich schreibe gern und will mit meinen Worten in Form von Geschreibsel Sprache lebendig machen. Das was ich schreibe, muss leben, Lust machen und gleichzeitig verständlich sein. Beamtensprache ist mir ein Graus. Ich bin ein Adjektivfetischist, Worterfinder und Sprachakrobat. Zugegeben bin ich grammatikalisch nicht immer top. Break the rules, damit Schriftliches Lust macht auf mehr. Rechtschreibfehler finde ich dagegen immer – leider eher nur bei Anderen. Neben regelmäßigen Blogposts schreibe ich ein Buch übers Reden und Präsentieren. Es erscheint 2019.

 

#Einserkandidat

Ich bin ein Streber. Schule, Ausbildungen und Studium habe ich mit Eins abgeschlossen. Ich bekam sogar Auszeichnungen dafür. Okay, ich habe mich angestrengt, doch mir ist in erster Linie viel zugefallen. Mein Hirn kann sich halt viel merken und scheint extrem vernetzt. Außerdem hatte ich immer Förderer – Menschen, die irgendein Potential in mir gesehen haben und das aus mir heraus kitzelten. Manche sagen, dass ich ein Glückskind bin. Das Glückskind mag aber auch Wettbewerbe. Das spornt mich an und da laufe ich zu Höchstform auf. Ich will einfach gewinnen. Ganz oben zu stehen, finde ich geil. Doch nicht um jeden Preis. Ich kann das ganz gut einschätzen. Wahrscheinlich ist deswegen aus mir auch keine Top-Leichtathletin geworden. Wenn der Spaß an der Sache aufhört, dann kann ich gut loslassen. Hauptsache, ich habe es versucht.

 

#Empowerment

Aus mir hole ich viel raus. Aus Anderen auch. Ich könnte dir einen Vortrag erstellen, doch viel besser finde ich, wenn du das selbst kannst. Ich könnte dir die Texte für deine Webseite, dein Video oder deine Artikel schreiben, doch viel besser finde ich, wenn du das selbst kannst. Ich könnte dir deine PowerPoint-Präsentation aufhübschen, doch viel besser finde ich, wenn du das selbst kannst. … Ich bin eine Dienstleisterin, die sich gern überflüssig macht, indem ich dir zeige, wie etwas geht und dich das selbst ausprobieren lässt. Ich schwitze bei all der Umsetzerei gern mit dir mit und freue mich genauso über deine Erfolge, wie du dich selbst (wenn nicht noch mehr). Mein Lieblingssätze: Hast du gut gemacht. Go for it. Klasse.

 

#OnlineGedöns

„Super, du berätst auch online!“ sagte eine Kundin. Und ich liebe es! Beratungen oder Workshops ganz virtuell will ich inzwischen überhaupt nicht mehr missen. Zack, mal ganz einfach einen Termin mit Hamburg, Berlin oder New York. Es spart nicht nur Reisekosten, sondern Zeit und Nerven. Danke, schöne neue Welt! Ich liebe dieses Internet. Nicht nur wegen der online Beratungen und Workshops, sondern auch, weil ich schon so viele Menschen via LinkedIn, Xing, Instagram, Facebook und Co kennen lernen konnte. Und vielleicht hast du so auch zu mir gefunden. Das ist doch Klasse, dass ein paar Mbits Menschen egal wo sie gerade sind zusammenbringen?

 

#Liebe

Ich liebe die Liebe. Alles Romantische drückt bei mir immer ein Knöpfchen. Verliebte Menschen zu treffen, ist für mich immer was Besonderes. Besonders spüre ich das, wenn ich mit angehenden Brautleuten über ihre Hochzeit und die Rede für die freie Trauung spreche. Wie oft lehne ich mich dann zurück und denke: Ich habe den geilsten Job auf der ganzen Welt! Traureden halten ist für mich wie ein Zuckerguss. Wenn ich in die verliebten Augen schaue, mir Menschen ihre Liebesgeschichte erzählen, zusammen lachen… Übrigens: Ich glaube, dass es zu jedem Topf einen Deckel gibt. Ich habe auch einen gefunden. Oder er mich – im Kölner Karneval.

 

#Mucke

Weil viele wissen wollen, welche Musik ich gerne höre… Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Von vorn: Schlager, weil ich die in meiner Kindheit rauf und runter gehört habe. Ich bin da immer noch äußerst textsicher. Ja, ich singe diese auch mit. Nicht gut, aber laut und leidenschaftlich. In meiner Jugend kam Punk, Ska und Rock ‘n Roll dazu. Gitarren finde ich immer noch gut. Konzerte, an die ich immer noch gern zurückdenke: David Bowie, The Prodigy, Depeche Mode. Bässe mag ich auch. Wenn ich tanzen gehe, dann spüre ich gern den Bass im Bauch und unter den Füßen. Ein Song, bei dem ich immer Gänsehaut habe, weil er mit einer ganz besonderen Zeit verbunden ist: „Freiheit“ von Westernhagen.

 

#Ossi

Als Ossi war für mich die Wende eine ganz besondere Zeit. Bis zu meinem 17. Lebensjahr konnte ich mir nicht vorstellen, täglich Haribos essen zu können. Wenn es bei uns mal eine Tüte Haribo gab, dann wurde daraus was ganz Besonderes und sie hielt wochenlang. Wenn es mal was Besonderes im Konsum gab, wurde das sehr geschätzt. Der Rest wurde selber gemacht. Irgendwie gab es immer Lösungen, Mittel oder Material – pragmatisch. Fähigkeiten, die ich auch heute noch gut gebrauchen kann. Als Kind habe ich mich in meinem sozialistischen Vaterland gut aufgehoben und ausgebildet gefühlt. Rückblickend bin ich trotzdem sehr froh, dass 1989 diese blöde Mauer gefallen ist. In dieser Nacht war ich in Berlin, tanzte auf der Mauer und umarmte hunderte Menschen. Wenn ich Bilder aus dieser Nacht sehe, habe ich einfach nur Gänsehaut und bin sprachlos. Verrückt wurde es die Monate danach. Mit 17 war ich plötzlich Bundesbürgerin. Dabei wusste ich gar nicht, wie dieses Land und diese andere Gesellschaftsordnung funktionierten. So schwer war’s nicht. Ich bin schnell in der neuen Freiheit angekommen. Wie schön, dass (nicht nur) mein Leben so eine schöne Wende genommen hat.

Ich mag Biancas pragmatische Arbeitsweise. Um mir schnell ein paar Tipps für meinen Webseitentext zu geben, hat sie mir mal eben ein Video gemacht, in dem alles auf den Punkt war.

Petra

Ich wollte „nur“ ein Feedback für eine Präsentation. Am Ende hatte ich eine neue PowerPoint, eine neue Struktur und noch eine Menge Selbstvertrauen – das Rund-um-Sorglos-Paket. Das hat mir richtig viel geholfen.

Alex

Bianca hat die Macht, dass ihr immer an den Lippen hänge. Sie schafft schöne Sprachbilder, trägt ihre Themen souverän und unterhaltsam vor. Außerdem lernt man immer was dazu.

Anne

10 plus 1 Fakten in 3 Minuten

 

Oder: In Bild & Ton noch ein bisschen mehr über mich.

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Mit Worten stärken

Ich war 16, als ich Fräulein Müller kennen lernte. Fräulein Müller war Schneiderin und bereits über 60 Jahre. Sie war eine unscheinbare, streng, aber auch stolz wirkende, alte Dame. Ich war ihr Schneider-Lehrling oder wie sie es sagte: ihre Schülerin. Ganz ernst kündigte sie mir an: „Bei mir lernst du Nähen UND du lernst was fürs Leben.“ Als 16-jährige Göre fand ich das ganz schön absurd. ‚Was will mir eine olle Oma schon fürs Leben zeigen.‘

Heute bin ich ihr sehr dankbar für diese wahrlich lehr-reiche Zeit. Fräulein Müller brachte mir bei, wie ich Maß nehme, Paspeltaschen nähe oder Reißverschlüsse einsetze – das Schneiderhandwerk eben. Sie zeigte mir aber noch mehr – fürs Leben.

In meinem ersten Lehrjahr beobachtete ich Folgendes: Zur Anprobe kamen viele Kundinnen eher gestresst und schleppend. Doch wenn sie nach der Anprobe wieder gingen, dann schritten sie mit erhobenem Haupt, lächelnd und beschwingt aus dem Schneidergeschäft. Das war wie Magie. Fräulein Müller machte immer irgendetwas im Anprobezimmer mit denen. Erst im zweiten Lehrjahr durfte ich auch in dieses Anprobezimmer. Und Fräulein Müller wies mich in ihre magische Kunst ein: „Sag den Damen, dass sie etwas Besonderes sind – das sie so wie sie sind, sehr schön sind. Sie sollen sich gut fühlen. Was nützt es denn, wenn sie zwar mit einem wunderschönen neuen Kleid, aber traurig und niedergeschlagen wie eine Dienstmagd hier raus stampfen.“ Starke Worte.

Andere mit Worten stärken… So lernte ich damals ganz nebenbei schon viel über die Wirkung von Sprache. Was für’s Leben halt. Leider wusste ich das damals noch gar nicht richtig zu schätzen.

Heute mache „was mit Rhetorik“. Das mit den starken und stärkenden Worten ist immer noch mein „Handwerkszeug“. Ich denke oft an Fräulein Müller…

Wenn du jetzt neugierig bist, dann lass uns „in real life“ miteinander reden.

Ich freue mich darauf!

Alles Liebe, Bianca