Wenn deine Kunden nur schöner, erfolgreicher oder gesünder werden, ist das dünn. Aus STARK mit WORTEN – Sicht natürlich nur. Deinen Kundinnen sollte nämlich beim Lesen deiner Produkttexte das Wasser im Mund zusammenlaufen. Sie sollten Gänsehaut kriegen. Und sie sollten auch denken: Genau das brauche ich und das ist das Richtige für mich.

Dafür musst du einfach starke Produktbeschreibungen erstellen. Starke Worte, die mehr als nur das klassische Marketing-Blabla bedienen. Worte, die ehrlich sind und echt was auslösen – bei deiner Zielgruppe und „Katsching“ auf deinem Konto.

Heißt auch: Wenn du deine Angebote, Dienstleistungen und Produkte beschreibst, solltest du das auf jeden Fall drin haben.

 

Coole Produktbeschreibungen erstellen

 

 

Du willst coole Produktbeschreibungen erstellen? Daran hakt es meistens.

Deine Worte sind dein Marketing. Starke Worte brauchst du … Immer. Wenn du deine Landingpages erstellst, zuhauf.

Willst du für deine Webseiten deine Produktbeschreibungen erstellen, dann kommt das schon fast einer Wissenschaft gleich. Vielleicht hast du auch schon tausende Kurse für die perfekten Landingpages oder Marketing-psychologische Tutorials gesehen? Da gibt es die und die. Gute Inhalte greifen das, was unbedingt rein muss auf.

Ich weiß, dass viele wochenlang an ihren Verkaufsseiten sitzen.

Und doch fehlen manchmal wesentliche Punkte fürs „Katsching“ (das lustige Geräusch, dass Digistore24 macht, wenn du was verkauft hast).

Meistens sind sie nur angehaucht und im klassischen Marketing-Blabla vorhanden. Berufsmäßig sehe ich das oft bei Produkten wie (Online)Workshops, Coachings oder anderen eher soften digitalen Produkten.

Und wenn ich dann so vor meinem Bildschirm sitze, dann lässt mich vieles leider kalt. Oder erreicht mich gar nicht erst, weil ich faul bin und noch zu viel darüber nachdenken müsste. …und dass, obwohl ich oft zur potenziellen Zielgruppe gehöre, das günstig ist und sogar noch  ganz nützlich scheint.

Apropos „nützlich“ …

 

 

Nützlich ist auch mein Stuhl

Ich lese da nämlich oft nur, wie nützlich all das ist. Nützlich ist auch mein Stuhl. Ich kann darauf sitzen. Und ja, es gibt Millionen Stühle, auf denen ich sitzen könnte. Nützlich sind die Dinger alle.

Online-Kurse sind auch nützlich. Wenn ich danach weiß, wie Buchhaltung geht, wie ich Yoga mache oder coole Texte schreibe. Check. „Du lernst XYZ …“ Kann ich dann einen Haken hinter machen. O. K. Nett.

 

 

Überall die gleiche Marketing-Sülze

Und dann machen viele den gleichen Fehler, wenn sie ihre Produktbeschreibungen erstellen: Blabla Blub. Du kennst das vielleicht? Die schöner, erfolgreicher, toller Marketing-Sülze.

Natürlich musst du den Mehrwert kommunizieren. Aber doch bitte nicht mit Marketing-Floskeln. Die gehen nicht unter die Haut und sind austauschbar. Da haben wir dann auch wieder das „nützliche Stuhl – Prinzip“. Nett.

 

 

Produktbeschreibungen erstellen, die wirklich Antworten geben

Als Kundin suche ich was ganz bestimmtes – meistens unbewusst. Was habe ich davon? Wirklich. Wie verändert sich mein Leben, meine Arbeit oder meine Gesundheit, wenn ich dich buche oder deinen Online-Kurs kaufe? Was wird noch schlimmer – ohne dich?

Deine Kunden suchen das gewisse Etwas. Das ‚Ach, daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber wie cool‘. Sie suchen Klarheit. Keine Maße oder Längen. Emotionale Klarheit. Den Mehrwert. Und diese Klarheit auf einer tieferen Ebene ist nicht der „Du wirst erfolgreich dein Leben meistern – Spruch“ (das taugt vielleicht und nur für die Headline).

Hier muss ich nämlich erst mal nachdenken, was Erfolg für mich ist. Und wenn ich den dann habe, was bedeutet das genau. Und … Klick weg. Zur Mitbewerberin.

 

 

… und so macht es KATSCHING

Und die Konkurrenz beschreibt bei ihren Produkten vielleicht genau das, was deine Zielgruppe (unbewusst) sucht. Dabei müssen die noch nicht mal besser oder günstiger sein. Der Preis spielt oft eine untergeordnete Rolle. Menschen treffen (Kauf)Entscheidungen emotional.

Wenn ich deine Landingpage demnächst lese, dann finde ich KONKRETE, RELEVANTE und EMOTIONALE Beschreibungen deiner Produkte. Okay?

 

Ja, du erfährst jetzt, was das gewisse Etwas ist.

Am besten du machst dir gleich ein paar Notizen.

Schnapp dir dafür deine genaue Zielgruppe für das jeweilige Produkt. Mit „genau“ meine ich wirklich genau (Beispiel: Frauen in der Menopause, die mit ihrem Körper unzufrieden sind und wieder in die alten coolen Jeans passen wollen).

Nur Frauen … ? Damit wird es schwer, denn im nächsten Schritt tauchst du in die tiefen emotionalen Bedürfnisse dieser – und genau dieser spezifischen Zielgruppe ein. Was bewegt sie? Was bewegt oder motiviert sie? Was lässt sie nachts nicht schlafen? Oder wovon träumen sie, wenn sie könnten, was sie wollten?

Schreibe das ganz genau auf. Das dürfen ruhig Romane werden.

Im besten Fall hast du das bei deiner Produktentwicklung schon genaustens analysiert, recherchiert und notiert. (Nicht nur im besten Fall … Mach das immer bei allen neuen Produkten. #ichsprecheauserfahrung)

 

Suchst du richtigen Worte für deine (Webseiten)Texte, deine Vorträge … dein ganzes (Selbst)Marketing? Melde dich!

 

 

Mach deiner Zielgruppe Bilder in den Kopf und Gänsehaut

Und dann hast du diese Formulierungen; die über das übliche Marketing-Blabla hinausgehen. Und die du unbedingt nutzt, wenn du deine Produktbeschreibungen erstellst. Bitte.

Dann lese ich bei dir wahrscheinlich, dass ich mich schöner fühle (= nur Nutzen) UND morgen direkt in einer knackigen Jeans mit den Mädels in die Disco gehen könnte – mal so richtig zu den 80ern abhotten (Sorry, hier ist es gerade mit mir durchgegangen :)).

Oder wenn du Coaching für Führungskräfte anbietest, dann lese ich wahrscheinlich … Du kannst dich besser im Team durchsetzen (= nur Nutzen) UND du merkst, dass du in deiner Rolle genau richtig bist, weil du nach Hause kommst und noch genug Zeit und Energie hast, mit deinen Kindern zu spielen.

Zeig Menschen das. Den Mehrwert. Ganz genau. Emotional und mit Bildern im Kopf. Lass sie nicht erst selbst diesen gedanklichen Transfer vom faktischen Nutzen hin zu ihrem persönlichen Mehrwert machen.

Hör schon gar nicht mit dem Nutzen auf. Beschreibe unbedingt und ganz genau für deine Kunden, was das „schöner, reicher, gesünder – Dingens“ ist. Emotionaler Deep Dive sozusagen.

Menschen sind nämlich faul und träge … und Klick.

Aber sie bleiben bei deiner Produktbeschreibung hängen, wenn das für sie EMOTIONAL RELEVANT und KONKRET ist.

 

 

Relevante Bedürfnisse. Passende Ergebnisse.

Jetzt habe ich meine Beispiele nicht so ganz zufällig gewählt … Abschließend will ich dir noch zeigen, wie wichtig es ist, dass du die konkreten Bedürfnisse deiner (genauen) Zielgruppe kennst. Ist es Freude und Miteinander (die Frauen, die tanzen gehen wollen) oder ist es Anerkennung und Leistung (Führungskräfte, die sich durchsetzen)?

Welche einzelnen Bedürfnisse haben deine Kundinnen? Was motiviert deine Zielgruppe? Das ist nicht der ganze menschliche Bedürfnisstrauß. Lass es maximal 5 sein. Umso weniger, umso besser „triffst“ du genau die deiner Zielgruppe – für das eine Produkt.

 

 

Wohin damit, wenn ich meine Produktbeschreibungen erstelle?

Gegenfrage: Wie lange bleibst du auf einer Verkaufsseite?

Es kommt auf deine Such-Intention an. Und wenn sie dich gar nicht „anmacht“, bist du sicher schnell wieder weg. Das fängt natürlich bei der Aufmachung an und geht bis zum Text.

Viele meiner Kunden wünschen sich Vorlagen oder Beispiele, wenn sie ihre Produktbeschreibungen erstellen. Ich verstehe das. Jedoch ist das von Angebot zu Angebot unterschiedlich. Auch hier lohnt sich ein Blick auf deine Zielgruppe.

Sogenannte softe Dienstleistungen, wie Seminare oder Coachings leben von den Bedürfnissen ihrer Kundinnen. Hier kann der emotionale Mehrwert ganz früh und weit oben hin. Und auf der Webseite auch immer mal wieder (in anderen Varianten und Aufmachungen) auftauchen. Mindestens würde ich sie vor den Features, dem Ablauf und dem Orga-Kram platzieren.

Bei einem Stuhl ist das aber schon wieder anders.

 

 

Noch ein Achtung, falls du „reich über Nacht“ werden willst

Das hier ist nicht die ultimative Anleitung, mit der du dich in Dubai niederlassen kannst. Eine coole Produktbeschreibung ist das Eine. Ein Rädchen, das passen und mit anderen zusammen laufen muss. Strategie, Zielgruppe, Produktentwicklung, Plattformen … und so weiter gehören geschmeidig dazu. Eins vergessen – vergiss es mit dem „Reich über Nacht“. Eins nicht ausgetüftelt bis zum Letzten – statt Dubai wird es nur ein Urlaub in Österreich. Deine Verkaufsseite ist nur das Aushängeschild deines Angebotes oder deine Dienstleistung. Aber letztlich ein mega-super Wichtiges.

 

 

Bekomme ich Gänsehaut, wenn ich deine Produktbeschreibungen lese? Oder kaufe ich eher woanders? … denn manchmal spielt der Preis nämlich nicht die allererste Geige.

Wenn du öfters „Verkauft!“ jubeln willst, dann melde dich gerne für Text-Checks bei mir.

Alles Liebe, Bianca

 

Bild: depositphotos.com

 

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