Was viele als Selbstmarketing betreiben, ist Bällebad. Ein Bällchen von vielen. Dabei geht es bei der Selbstvermarktung gerade darum, nicht in der Masse unterzugehen.

Doch … was ist Selbstmarketing eigentlich? Wie mache ich es richtig? Und wozu brauche ich das (auch noch)?

Was ist Selbstmarketing

 

Was ist Selbstmarketing? …und wozu brauche ich das eigentlich?

Stell dir vor, du bist ein Bällchen im Bällebad. Siehst du aus wie alle Bällchen?

Tja, dann gehst du im Bällebad unter. Ich finde dich nicht. Deine Kunden auch nicht.

Sei kein Bällchen von vielen.

Sei DAS Bällchen, das mir ins Auge springt.

Wie? Durch gutes Selbstmarketing.

Nein, dafür musst du dich nicht kunterbunt anmalen. Du musst dich auch nicht aufblasen. Oder laut brüllen.

Sei einfach DU. UND vermarkte dich. Zeige DICH.

 

Und hier sind wir gleich bei der Quick & Dirty Definition von Selbstmarketing: Es ist die bewusste Selbstvermarktung deiner Person, damit du sichtbar(er) wirst, weil du Menschen dann gleich in den Sinn kommst, wenn sie jemanden wie dich und deine Angebote brauchen.

Da wird dir sicher jetzt schon klar … Dafür nehmen deine Kundinnen nicht irgendein Bällchen aus dem Bällebad, sondern DAS, das ihnen überhaupt auffällt und ihnen dann auch noch passt.

Und wenn wir mal ehrlich sind, bist du es selbst, der Menschen vom Hocker reißt – und nicht dein Produkt A, B oder C.

Nebenbei ist dein Selbstmarketing auch dein eingebauter Kopierschutz, weil du als Mensch dahinter steckst. Und den gibt es sicher nicht zweimal.

 

 

Soweit Okay. Und nun?

Kannst du natürlich noch nicht loslegen. Oder solltest du nicht. Hals über Kopf und dauernd über dich posten … kann nach hinten losgehen. Selbstmarketing hat so viele Facetten und Erfolgsfaktoren. Sieben nämlich in meiner Welt. Und genauso viele Stolpersteine.

Deswegen … erst mal Atmen. Schau dir die folgenden Punkte an und mach dir erst mal Notizen.

 

 

Die 7 S-Faktoren für dein erfolgreiches Selbstmarketing

(… extra alle mit einem fetten S)

 

Selbst(bewusst)

Kenne deine Fähigkeiten, Stärken, Erfahrungen, Werte, Positionen, Themen, Ressourcen, Rolle(n), … damit du sie gezielt einsetzen kannst.

Logisch eigentlich, oder? Denn bevor du dich draußen zeigst, musst du erst mal wissen, was dich ausmacht. Und welche Facetten von dir du davon „draußen spielen“ willst.

Also nimm dir gleich einen Stift: Was zeichnet dich eigentlich alles aus? Und was interessiert davon auch potenzielle Kunden?

Schon mit diesem ersten S kannst du sicher mehrere Seiten füllen.

 

 

Sinnvoll

Biete für deine Zielgruppe relevanten Mehrwert und Informationen. Sei nahbar, unterhaltsam und interaktiv. Es geht nicht nur um dich.

Ja, es heißt zwar SELBSTvermarktung, aber nur über dich zu erzählen geht nach hinten los. Ich, ich, ich … Geprotze, Mein Haus, mein Auto, mein Boot … Gelaber ist eher abschreckend und KEIN Selbstmarketing, sondern Angeberei.

Doch welche Erfahrungen du persönlich machst und welche Tipps du deswegen für andere hast … das ist interessant. Damit baust du menschliche Brücken.

 

 

Sichtbar

Zeig dich, deine Fähigkeiten und Themen in Portalen, Netzwerken, Social-Media, auf (offline) Veranstaltungen… um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Diese Sichtbarkeit ist wirklich überall (Ich höre dich atmen). Dieses S ist ein ganz schön wichtiger Schlüssel. Denn woher soll ich überhaupt wissen, dass es dich gibt. Bastle nicht wochenlang im stillen Kämmerlein an deinen Produkten, sondern zeig dich im Prozess.

Und hample dich nicht auf allen Kanälen ab, sondern nur die, auf denen du deine Zielgruppe auch erreichst.

Und hier kommt direkt das nächste S ins Spiel …

 

 

Stetig

Kontinuität ist wichtig, um Vertrauen aufzubauen. Betrachte Selbstmarketing als tägliches To-do und plane dafür Arbeitszeit.

Dass du stetig dranbleibst und dich sichtbar machst, geht Hand in Hand. Sich alle 3 Monate mal zu zeigen … Dann kannste das gleich lassen. Sorry. #Klartext.

Keine Zeit ist eine Ausrede, denn dafür musst du Zeit einplanen. Das lässt sich auch schlecht abgeben, denn es geht ja um dich. Mach dir also einen Plan, nutze nur relevante Kanäle und zieh dieses Selbstmarketing da einfach stetig durch.

 

 

Strategisch

Du brauchst für deine Selbstmarketing-Marketing-Aktivitäten ein Fundament, das im Einklang mit deiner Vertriebs- und Marketingstrategie ist.

X Themen brauchst du nun auch nicht zu bespielen. Sondern nur die, die zu deinen Angeboten und Kanälen passen. Betrachte das aus einem Guss. Und analytisch sowie zielorientiert. Dann geht das übrigens auch leichter als tägliches To-do in deinen Kalender.

 

 

Stimmig

Richte deine Kommunikation konsistent aus. Nutze Kernaussagen, Emotionen, Bilder, … die zu dir und deiner Arbeit passen.

Welche (Brand)Farben, Schriften und andere Visuals passen zu dir? Welche (sprachlichen) Bilder oder Metaphern zeichnen dich und dein Business aus? Welche Gefühle haben Menschen, wenn sie mit dir in Kontakt kommen und nach deiner Arbeit gehen? Was sind Worte, die du immer wieder nutzt? …

Wenn ich mit dir spreche und dich auch „in echt“ wieder erkenne … Jackpot.

Deine Antworten fließen in deine gesamte Kommunikation – angefangen bei deinem Elevator Pitch über Kundengespräche bis hin zu deiner Webseite. Der Subtext der „unter deiner Businesskommunikation liegt“ sollte immer stimmig sein.

 

 

Stark

Beziehe Position entsprechend deiner Werte und sei standhaft. Zeige persönlich Haltung, um nicht im Bällebad unterzugehen.

Denn Menschen wollen sich mit dir identifizieren. Sie wollen wissen, mit wem genau sie zusammenarbeiten und was sie erwartet. Hast du eine Meinung über dein Thema? Dann zeige Haltung. Findest du etwas blöd? Dann sags. Sei dabei relevant für deine Zielgruppe, denn sicher interessiert nicht jeden, welchen Duft deine Teelichter haben.

Wer sagt, dass ein Bällchen im Bällebad immer rund sein muss?

 

 

Was ist dein nächster Schritt hin zu einem starken Selbstmarketing?

Du weißt jetzt: Was ist Selbstmarketing und was bedeutet Selbstvermarktung im Detail.

Und nun? Der nächste Schritt?

Es ist erst mal nur ein Schritt. Deiner.

7-S-Faktoren sind ’ne Menge und bergen auch noch Unterpunkte. Haste dir sicher schon gedacht, dass das Ganze komplex ist.

Die gute Nachricht: Du kannst nach ein paar Notizen anfangen – ohne die mega perfekt ausgetüftelte Strategie. Und ohne das Ganze schon in allen Details fertig zu haben.

Erfolgreich sind die, die einen Selbstmarketing-Schritt gemacht haben.

Und jetzt kommt noch eine gute Nachricht (für viele): Teste einfach, was ankommt. Gerade die Social-Media-Kanäle sind eine große Spielwiese. Was du in deinem Kopf zurechtlegst, kann draußen funktionieren – oder auch nicht. Sei einfach offen für das, was passiert.

 

Hol dir Feedback oder von Anfang an jemanden ins Boot – mich zum Beispiel.

Ob wir nun die Texte für deine Webseite erstellen oder Produktseiten texten … Der Punkt Selbstmarketing schwingt bei mir immer mit, damit du deine Angebote auch wirklich verkaufst. Lass uns deinen Ball im Bällebad herausholen – und dich STARK mit WORTEN mit vermarkten. Und hier ist der direkte Draht zu mir >

Alles Liebe

Bianca

 

Bild: Privat

 

 

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