Wenn du Texte für deine Webseite schreiben willst, brauchst du gar nicht viel Text-Wissen. Erstmal. Zuerst kommt Analyse, ein Gespür, deine Persönlichkeit, Struktur und ein feines Auge. Dann geht’s erst mit dem Schreiben los und wird sogar einfacher.

Wieso und was hinter den anderen Buzzwords steckt, erfährst du jetzt. Dann werden deine Webseiten-Texte von Grund auf gut. Und du damit erfolgreich.

 

Texte für Webseiten schreiben

 

 

Denken und Analysieren kommt vor dem Schreiben deiner Webseiten-Texte

Bevor du dich an die Texte für deine Webseite machst … Stopp! Was sollen Besucherinnen deiner Webseite dort überhaupt finden? Was willst du ihnen „sagen“?

Und noch mal: Stopp!

Hier musst du jetzt nämlich den Spieß umdrehen. Umdenken. Mit dem Blick deiner Leser auf deine Webseite schauen. Was geben sie in das Suchmaschinen-Suchfeld ein? Was suchen sie für Lösungen oder Informationen?

Das ist so eine wichtige Arbeit, sag ich dir. Die machst du nicht umsonst, denn Inhalte, Überschriften, Keywords … dafür brauchst du die Infos alle. Und hier solltest du wirklich nicht an Zeit sparen. Mach eine intensive Recherche – in den Suchmaschinen selbst und auch bei deiner Zielgruppe.

Außerdem solltest du ein Ziel für deine Webseiten haben. Du hast ja keine Homepage, um das Internet vollzumachen, sondern willst sicher Kunden gewinnen, bekannt werden, … Ein Ziel ist meistens zu wenig. Je Seite sollte noch ein Unterziel haben, damit du den Call-to-Action noch richtig setzt (schreibe ich später noch was dazu).

Also: Was brauchen deine potenziellen Kundinnen, suchen sie im Web? Und was bietest du ihnen und willst du erreichen?

Die Zielgruppe habe ich hier schon ins Spiel gebracht … Dazu brauchst du noch mehr.

 

 

Wer soll auf deine Webseite kommen?

Deine Webseite ist nicht für dich. Sie ist für deine Interessentinnen.

Menschen, die auf deine Seite kommen, sollten sich von deinen Inhalten angesprochen fühlen.

Blöd, wenn du Siezt und deine Zielgruppe eher leger und im Du-Modus unterwegs ist. Blöd auch, wenn du Fachworte und Methoden-Geschwurbel nutzt, aber deine Besucher sind keine Experten auf deinem Gebiet. Sie wollen sowieso nur, dass du ihr Problem „weg machst“ oder löst – ob das jetzt Business-Coaching, systemische Beratung oder agiles Irgendwas heißt. Und wenn sie dann keine Lösungen oder Inhalte finden, die sie abholen und interessieren, dann klicken sie eben beim Mitbewerber.

Und für dich ist es auch so wichtig. Hast du Bild deiner neuen Kundin im Kopf, dann kannst du sie viel besser ansprechen. Texte für deine Webseite kannst du viel einfacher schreiben, wenn du deinen Kunden imaginativ an deinen Schreibtisch holst. Oder hast du schon mal einen Brief an einen Unbekannten geschrieben?

Kenne deine Zielgruppe – genau. Nur so triffst du ihren Nerv, findest die richtigen Worte und Themen. So einfach – so herausfordernd für viele.

„Alle“ sind aber keine gute Basis für gute Webseiten-Texte.

 

 

Und wo wir dabei sind … Schreibe deine Texte für deine Leser

Wie oft lese ich: Wir sind die Experten für XYZ. Toll. Doch was habe ich davon?

Schreib besser: Du wirst ABC erreichen und wir unterstützen dich als Experten dabei.

Es geht bei deiner Webseite immer darum, was andere mit dir oder durch deine Angebote erreichen können. Wie sie happy werden.

Formuliere deine Texte aus der Sicht deiner Besucherinnen. Hatten wir schon oben. Ich weiß, es ist aber wirklich sooo wichtig und nur bei deiner Über-mich-Seite kannst du hier leichte Abstriche machen.

Außerdem: Führe mit deinen Besuchern durch deine Texte ein 4-Augen-Gespräch. So wie wir gerade.

 

 

Gute Inhalte sind gut

Aber was sind gute Inhalte?

Gute Inhalte beantworten Fragen.

Gute Inhalte bieten Mehrwert.

Gute Inhalte sind relevant.

Für deine Besucher, die ja i. d. R. deine potenziellen Kundinnen sind.

 

Suchst du richtigen Worte für deine (Webseiten)Texte, deine Vorträge … dein ganzes (Selbst)Marketing? Melde dich!

 

 

Transportieren deine Texte Persönlichkeit?

Oft höre ich von meinen Kundinnen, dass sie nicht schreiben können. Und es steif und unnatürlich klingt. Subjekt. Prädikat. Objekt. Die Deutschstunde lässt grüßen. Das ist Einheitsbrei und langweilig. Ja, ein Webseiten-Text ist keine Diplomarbeit. Es gibt aber auch keine strenge Lehrerin mit Rotstift.

Im Gegenteil.

Bring (dein) Leben und dich in die Texte. Lass was von dir raus. Lass mal Deutschstunde Deutschstunde sein und schreibe gerne, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Nutze Worte, die dir fluffig über die Lippen kommen. Auch, wenn du hierfür eine glatte Sechs in Deutsch bekommen würdest.

Rechtschreibung ist ein Muss, aber was die Satzkonstruktionen, die Länge oder die Worte angeht … Zeig dich.

Und wenn du schon keinen Spaß hast, deine Texte zu lesen … Wer dann?

 

 

Struktur, Baby!

Gib den Texten deiner Webseiten eine Struktur – inhaltlich und optisch.

 

Texte für Webseiten mit einem roten Faden schreiben

Einleitung, Hauptteil und Schluss sind wie Cäsar kam, sah und siegt. In dieser Reihenfolge. Artikel- oder Info-Seiten brauchen einen coolen Teaser. Deine Einleitung ist so was wie die Vorspeise, bei der deine Leserinnen kaum noch den Hauptgang abwarten können.

Und der Hauptteil hat einen roten Faden. Nimm deine Besucher Schritt für Schritt tiefer mit in dein Thema und schreibe verschiedene Aspekte auf (so wie dieser).

Und Schluss ist erst, wenn Schluss ist. Erkennbar.

 

Optisch hübsch ist fast so wichtig wie Texte schreiben

Niemand wird deinen Text lesen, wenn der eine Textwüste ist. Viele Menschen scannen Texte. Doch wenn sie von einem Textblock erschlagen werden, dann klicken sie weg. (Ich bin übrigens so eine und kenne viele von der Sorte.)

Weißt du was hilft?

  • Absätze
  • (Zwischen)Überschriften
  • Aufzählungen, Listen
  • Grafiken, Bilder
  • Farben, Schriftarten, Hervorhebungen
  • Weißraum

So Zeug eben, das deine Texte richtig in Szene setzt.

 

 

Denk immer auch an die Suchmaschinen, wenn du Texte für deine Webseite schreibst

Die gute Nachricht: Suchmaschinen lesen deine Webseiten-Texte.

Hier sind wir wieder beim ersten Punkt: Erst denken, dann schreiben. Ich erweitere: Recherchiere und Analysiere. Denn wenn es schon Schweiß und Nerven kostet, gute Texte für deine Webseite zu schreiben, dann sollte die Suchmaschine die auch gut finden und dich anzeigen.

Recherchiere gute Keywords für jede einzelne Seite. Was geben deine potenziellen Kunden in das Suchfeld ein. Worüber schreibst du und welches Keyword könnte dazu passen?

Bring diese in der Einleitung, Überschrift(en), Bild(ern), Metabeschreibung und im Text unter. Hierzu und zur Keyword-Recherche findest du unglaublich viele Tipps in diesem Internet. Mach dich da schlau, denn sonst findet dich auch niemand, der dich noch nicht kennt.

Achtung: Schreibe nicht allein für die Google oder so. Dein Text sollte sich auch fluffig lesen lassen.

 

 

Ende. Und jetzt? Handlungsaufforderung.

Jede Webseite braucht einen Call-to-Action. Ohne eine Handlungsaufforderung sind deine Besucherinnen nur inspiriert oder informiert und klicken sich dann weiter durch das Internet.

Dazu brauchst du dein Ziel, was ich dir vorhin schon ans Herz gelegt habe. Zeige deinem Leser jetzt den nächsten Schritt.

Animiere zum Klicken, Kommentieren, Teilen, … Nichts ist blöder, als wenn ein Text so aus plätschert.

 

Wenn du Texte für deine Webseite schreibst und dabei fast graue Haare kriegst oder gar nicht zu Potte kommst oder dir einfach mal Feedback und inspirierende Gedanken dazu wünscht, dann klicke jetzt > HIER und verabrede dich mit mirWir können darüber sprechen und du kommst weiter oder wir entwickeln die auch von Grund auf. Immer dabei: Starke Worte Tipps, damit du sie auch selbstständig ändern oder neu schreiben kannst. Nicht nur für Webseiten. Starke Worte brauchst du ja immer. Gerne bis bald.

 

Alles Liebe

Bianca

 

Bild: depositphotos.com

 

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